Die erste Bewohnergenossenschaft lädt ein, anläßlich der erfolgten Gündung


Wir finden, das ist ein Grund zum Feiern, Pläne schmieden, zum Kennenlernen, sich auszutauschen.
Daher laden wir Sie sehr herzlich am 28. April 2026 ins Alte Casino, Kaplan-Kellermann-Straße 1 ein.
Ab 18.00 Uhr besteht die Gelegenheit zum Gespräch mit den Organisatoren, den Architekt*innen und den Gründungsmitgliedern.
Wer gehört dazu? Was hat die Menschen veranlasst, die Genossenschaft zu gründen? Was erhoffen sie/Sie sich vom genossenschaftlichen Wohnen im neuen Quartier „werk&wiese“?


Wir stellen uns als Genossenschaft vor, geben Ihnen im Rahmen der Veranstaltung einen Überblick über das Wesen einer Genossenschaft im Allgemeinen und zu unseren Zielsetzungen der 1.BeWoGe Euskirchen im Konkreten, zusammen mit Informationen zum geplanten Projekt als Teil des neuen Quartiers „werk&wiese“.


Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit in den Austausch mit den beteiligten Gremien und Gründungsmitgliedern zu treten:


Informationsinseln bieten Informationen zur Mitgliedschaft in der Genossenschaft, 

Mitgestaltungsmöglichkeiten in Arbeitskreisen (z.B. zur Gestaltung der Außenflächen, der Gemeinschaftsräumen), zu den entstehenden Gebäuden, zu dem Zuschnitt der Wohnungen, zu Fragen über Finanzen und Förderung und was Ihnen sonst noch auf den Nägeln brennt.


Wir, die Gründer*innen der 1.BeWoGe Euskirchen eG suchen engagierte, neugierige Menschen jeden Alters, die sich mit uns auf dem Weg zur Realisierung eines selbstverwalteten, sozialen und ökologischen Wohnprojektes begeben, denen Gemeinschaft und gute Nachbarschaft wichtig ist, die mitbestimmen und mitgestalten wollen, bezahlbaren und sicheren Wohnraum suchen.
Wir freuen uns auf Sie!
Informationen erteilt


Michael Höllmann
0171 2649319

und Jürgen Reckers

015234167857

Kölner Stadt Anzeiger vom 29.6.2026

Interesse an Wohnungen der Genossenschaft wächst

219 genossenschaftliche Wohnungen sollen am Pützbergring in einer innovativen und nachhaltigen Holzhybrid-Bauweise entstehen. 

Interesse an Wohnungen der Genossenschaft wächstHinter dem Euskirchener Bahnhof sind Bauten in einer modernen und nachhaltigen Holzhybrid-Bauweise geplant

VON PATRIK REINARTZ Euskirchen - 

Es ist ein Novum in der Stadt Euskirchen: 219 genossenschaftliche Wohnungen sollen im neuen Quartier „werk&wiese“ auf dem ehemaligen Gelände der Westdeutschen Steinzeugwerke am Pützbergring hinter dem Bahnhof entstehen. 

Nach der Gründung der „1. Bewohnergenossenschaft Euskirchen eG“ Anfang April ist das Interesse weiterhin gewachsen.Zu einer Informationsveranstaltung im Euskirchener Casino waren kürzlich rund 70 bis 80 Interessierte gekommen. „Neben den 19 Gründungsmitgliedern haben wir rund 50 weitere ernsthafte Interessenten, die Genosse werden wollen“, berichtete Jürgen Reckers, der gemeinsam mit Michael Höllmann den Vorsitz der Genossenschaft übernommen hat. 

Neue Mitglieder aufnehmen könne man aber erst nach dem Eintrag ins Genossenschaftsregister. Die umfangreiche Gründungsprüfung durch den Genossenschaftsverband habe man bereits erfolgreich durchlaufen, erläutert Michael Höllmann. Er geht davon aus, dass die Eintragung ins Genossenschaftsregister im Juli erfolgt.

Die genossenschaftlichen Wohnungen sollen zur Hälfte frei finanziert, zur anderen Hälfte sozial gefördert sein. „Es mangelt in Euskirchen an bezahlbarem Wohnraum“, so Jürgen Reckers. Die Genossenschaft wolle in dieser Hinsicht Abhilfe schaffen.

Ein weiteres Ziel ist die Nachhaltigkeit. Geplant ist eine Holzhybrid-Bauweise, die ökologische Aspekte und eine hohe Wohnqualität miteinander verbindet. 

Zudem setzt die Genossenschaft auf nachhaltige Materialien, erneuerbare Energien, eine begrenzte Versiegelung und die naturnahe Gestaltung der Außenbereiche.

Ein weiterer Aspekt: Im Quartier soll eine besondere Art der Gemeinschaft entstehen. „Wir sind ja kein Immobilienunternehmen, das Gewinne erzielen will“, erläuterte Reckers. So sind zum Beispiel gemeinschaftlich genutzte Innenhöfe, Gemeinschaftsräume und Sharing-Angebote Teil des Konzepts. Im Quartier sollen auch ein Schwimmbad und ein Café entstehen. 

Zudem setzt die Genossenschaft auf gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohner, unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion, Bildung, Gesundheit und Einkommen.

Für die Mitgliedschaft in der Genossenschaft gibt es verschiedene Modelle, wie Jürgen Reckers erläutert. Wer einen Genossenschaftsanteil von 500 Euro zahlt, erhält Stimmrecht in der Generalversammlung und kann an der weiteren Entwicklung mitwirken. 

Wer eine Wohnung dauerhaft nutzen möchte, muss weitere Einlagen zahlen. Sie richten sich nach dem Einkommen und der Größe der Wohnung und garantieren ein Nutzungsrecht auf Lebenszeit. „Diese Einlagen können sehr günstig über ein KfW-Darlehen finanziert werden“, erläutert Reckers.

 Die Wohnungen gehören der Genossenschaft und werden an die Mitglieder vermietet.Weitere Informationen über die Genossenschaft findet man im Internet. Interessierte können per E-Mail Kontakt aufnehmen.

www.bewoge.eu

info@bewoge.eu

 

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